SV Allensbach und b.free arbeiten zusammen
Mit dem SV Allensbach hat die Initiative b.free einen weiteren starken Partner im Kampf gegen Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen gefunden. Die erfolgreichen jungen Handballerinnen des Sportvereins werden die Botschaft von b.free auf T-Shirts und Bannern ins Land hinaus tragen.
Beim Start der Kooperation des SV Allensbach und b.free (hinten v.l.): Andreas Görwitz, Christian Heinstadt, Claudia Fechner, Susi Heinstadt, Johannes Fuchs, vorne Sarah Rothmund, Nadja Greinert und Anna Rothmund.
Foto: bub
Kreis Konstanz - Die fürs erste auf drei Jahre vereinbarte Zusammenarbeit von b.free (zu deren Unterstützern auch der SÜDKURIER gehört) und dem SV Allensbach soll in aller Ruhe anlaufen und enthält zunächst zwei Elemente: Zum einen sollen die jungen Handballerinnen als optischer Werbeträger im Kampf gegen den Alkoholmissbrauch bei Jugendlichen dienen, zum anderen wird in den Mannschaften selbst über das Thema gesprochen. Am 10. Oktober ist außerdem ein Workshop geplant, an dem auch Eltern teilnehmen sollen.
Zum offiziellen Start der Zusammenarbeit kamen in Kaltbrunn Vertreter der neuen Partner zusammen: Andreas Görwitz (Rotary-Rheintor Konstanz) und Johannes Fuchs (Projektkoordinator) für b.free, die Jugendleiter Susi und Christian Heinstadt, Handball-Abteilungsleiterin Claudia Fechner sowie die Jugendspielerinnen Anna und Sarah Rothmund sowie Nadja Greinert für den SVA. Während von den zehn Jugend-Mädchenteams die B- und C-Mannschaften in Südbaden in den höchsten Spielklassen vorne dabei sind, ist die A-Jugend in dieser Saison gar bis ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaften gekommen. „Der SV Allensbach trägt die Botschaft von b.free damit über den Landkreis hinaus, bei anhaltendem Erfolg gar nach ganz Deutschland", erhofft sich Andreas Görwitz.
Alle Beteiligten wollen mit dem b.-free-Logo auf Kleidung und Bannern auf die Initiative neugierig machen. Damit geben die Initiatoren den Ball an die jungen Spielerinnen weiter. Diese sollten bei Auswärtsspielen schlüssig erklären können, was es mit b.free auf sich hat und auch eigene Ideen einbringen. Johannes Fuchs und Susi Heinstadt machen den Jugendlichen auch gleich klar, wie wichtig ihre Rolle als Vorbild ist. „Wenn eine der Spielerinnen ein Kleidungsstück mit dem b.free-Logo trägt, herrscht absolutes Alkoholverbot!", so Susi Heinstadt kategorisch. Allerdings ist die Initiative nicht auf eine pauschale Verdammung von Alkohol ausgerichtet, sondern zielt auf einen verantwortungsbewussten Konsum ab.
Eine der ersten öffentlichen Aktionen der jungen Handballerinnen ist am 11. Juli geplant. Dann werden sie auf dem Konstanzer Augustinerplatz den b.free-Saftladen betreiben.
Quelle: Südkurier 20.06.2009