SVA Bärenstark!

Selten hat unsere Zweite so zu überzeugen gewusst wie im heutigen Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Pforzheim. Der SVA legte vor Selbstbewusstsein los wie die Feuerwehr. Keine 4 Minuten waren gespielt und es stand bereits 4:0 für die Gastgeberinnen. Der Gegner, ganz gewiss nicht schlecht, zeigte sich zunächst reichlich überrascht und fand erst sehr langsam ins Spiel. Vor allem im Angriff überzeugte der SVA in den ersten 10 Minuten seinen zahlreichen Anhang. Schnelles, aggressives Spiel und eine in den letzten Spielen nicht immer gezeigte Treffsicherheit ließen den Vorsprung schnell auf 9:4 anwachsen. Folgerichtig nahm der Gästecoach eine Auszeit um seine Mädels neu einzujustieren. Dies zeigte aber nur bedingt Wirkung. In der 18. Minute bereits 13:7 für die Gastgeberinnen. Alles deutete auf einen deutlichen Erfolg hin, doch der leidgeprüfte SVA Anhang kennt ja seine Mädels! Nicht dass es zu einem größeren Einbruch unserer Zweiten gekommen wäre, aber das höllische Tempo war nicht durchzuhalten, was unsere Gäste zu nutzen wussten und ein ums andere Tor aufholten. Näher als ein Tor beim 18:17 Anfang der Dreißigsten Spielminute sollten die Pforzheimerinnen aber das ganze Spiel nicht mehr kommen. Die letzten 50 Sekunden der ersten Halbzeit gehörten wieder dem SVA. 20:17 zur Halbzeit – völlig verdient!


Man war auf den Zuschauerrängen gespannt, ob der SVA das in Halbzeit eins gezeigte Tempo auch in den zweiten dreißig Minuten würde abrufen können. Ein Spiegelbild zur ersten Halbzeit! Unsere Zweite legte sofort nach und erzielte die ersten drei Treffer der zweiten Halbzeit! 6 Tore Vorsprung! Dann begann allerdings die Zeit der Zeitstrafen auf Allensbacher Seite, was dem Gegner wieder die Möglichkeit brachte bis auf zwei Tore heranzukommen. Dann allerdings auch eine Zeitstrafe auf Seiten der Gäste – der SVA nutzte dies eiskalt aus und zog wieder auf 5 Tore davon. Interessant zu beobachten: Immer dann, wenn der Gegner ein  zwei Tore aufholen konnte, der SVA wusste immer die passende Antwort darauf! Anfangs der 60. Spielminute erzielten die Gäste das 30:32 aus ihrer Sicht – ob da vielleicht noch etwas geht? Nein, Nadja Greinert fünf Sekunden vor Schluss mit ihrem einzigen Treffer in diesem Spiel machte den Sack vollends zu. Ein völlig verdienter Sieg der Allensbacherinnen der durchaus hätte höher ausfallen können, wenn man die mit Sicherheit zehn Pfosten oder Lattenknaller nur zur Hälfte hinzuaddieren würde. Nun, es hat auch so gereicht und der Allensbacher Anhang ging zufrieden nach Hause und war, wie sich die Verantwortlichen ganz sicher wünschen, nicht das letzte Mal bei einem Heimspiel der Zweiten dabei. Ich meine, es lohnt sich!


Die Mannschaft spielte in folgender Aufstellung: Claudia Fechner, Julia Gruber, Kathrin Egenhofer (5), Cleo Glatz (5/2), Nadja Greinert (1), Laura Gruczek (4), Marleen Landenberger (1), Jaqueline Maier (6/1), Anita Rothmund (2), Sarah Rothmund (8), Katharina Wohlrab (1), Kristina Ertl, Selina Johne, Alexandra Tinti

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