Am Ende entscheidet die Physis!

 

SV Allensbach II – TSV 05 Rot 31:23 (14:14)

 

Fast 50 Minuten schenkten sich beide Mannschaften im heutigen Spiel der BWOL nichts. Hatte der SVA zu Beginn seine Vorteile, so steigerte sich der TSV Rot mit Fortlauf der Spielzeit zusehends.

 

Dabei war auf Allensbacher Seite sehr wohl eine Steigerung der Abwehrleistung im Vergleich zum letzten Heimspiel zu erkennen. So war es auch kein Wunder, dass es bis zur 6. Minute dauerte bis der erste Treffer überhaupt fiel. Bis dahin zeigten beide Torhüterinnen eine fehlerfreie Leistung. Unserer Jaqui war es dann vorbehalten den ersten Treffer des Spiels zu erzielen. Der Ausgleich fiel allerdings postwendend. In den nächsten zehn Minuten gab aber dann der SVA den Ton an. 6:3 in der 14. Minute. Der gegnerische Trainer nahm eine Auszeit, was sich positiv für seine Mannschaft auswirken sollte. Der SVA schien seine bis dahin gute Abwehrleistung vergessen zu haben  so dass Rot immer mehr zurück ins Spiel fand. 9:10 in der 23. Minute – Rot führte das erste Mal in diesem Spiel. Von nun an sollte es einen offenen Schlagabtausch geben. Meist ging zwar der SVA in Führung, doch wussten unsere Gäste stets die passende Antwort. Zur Halbzeit dann ein leistungsgerechtes 14:14, man durfte gespannt sein, was die zweiten 30 Minuten bringen würden.

 

Zunächst sah es nach keiner Änderung des Spielablaufes aus. Beim 18:18 in der 44. Minute konnte  der TSV Rot dann nochmals die Führung gehen, doch sollte dies die letzte in diesem Spiel sein. Trotzdem, bis zur 52. Minute stand dieses Spiel auf der Kippe – 22:21, dann allerdings setzte sich die bessere Physis auf Allensbacher Seite mehr und mehr durch. Der TSV Rot hatte sein Pulver verschossen und die Tempogegenstoßlawine rollte ein ums andere Mal auf das gegnerische Tor zu – jetzt hatte der SVA auch endlich sein Zielfernrohr richtig eingestellt. Die Gäste gaben sich geschlagen! Ob am Schluss die 8 Tore Differenz dem Spielverlauf entsprachen, nun, darüber lässt sich trefflich streiten. Den Fans soll’s egal sein. Wir freuen uns jedenfalls über zwei weitere Punkte in der BWOL!

 

Es spielten: Claudia Fechner, Julia Gruber, Antonia Balbinot (1), Kathrin Egenhofer (3/2), Cleo Glatz (7/1), Nadja Greinert (4), Marleen Landenberger, Jaqueline Maier (7), Sarah Rothmund (5), Katharina Wohlrab (3), Kristina Ertl, Franziska Fix, Selina Johne (1).

Zurück