SVA II macht sich das Leben unnötig selber schwer!
SVA II – SG Ober-/ Unterhausen 28:24 (14:10)
Nun ist es ja oft so, dass man mit den besten Absichten in ein Spiel geht, um allen anderen zu zeigen, aufgepasst, wir sind auch wer. Wenn allerdings der Kopf etwas anderes will, was die Beine bzw. Arme tun, dann wird es schwer. So einen Tag haben unsere Mädels heute erwischt.
Gleich in den ersten 3 Minuten hatte unsere Zweite gleich 5 mal die Möglichkeit ein Tor zu erzielen, hat sie aber nicht, die Tore erzielte zunächst der Gegner. Nicht dass die gegnerische Mannschaft dermaßen stark gewesen wäre, dass es für die Zuschauer normal ausgesehen hätte zurückzuliegen, nein, der SVA hat schlicht und einfach seine Chancen nicht genutzt. Dieser Umstand sollte sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel ziehen. Positiv, dass bereits in der 8. Spielminute das erste Mal die Führung erzielt werden konnte. Bezeichnender Weise war es Kathrin Egenhofer, die diese Führung erzielte. Immer dann, wenn es mal wieder brenzlig wurde war sie zur Stelle und legte nach. So weit die Highlights des Spiels. Ansonsten lief das Spiel nach dem Motto nur nicht zu viele Tore erzielen sonst spielt der Gegner nicht mehr mit. Nach ein paar guten Szenen konnte man davon ausgehen, dass gleich darauf wieder geschludert wurde – dem Gegner war’s Recht, denn so blieb er im Spiel. Dies erkannte auch der gegnerische Trainer, denn er trieb seine Damen zu noch mehr Engagement an. In der 16. Minute dann das erste Mal ein zwei Tore Vorsprung für den SVA. Bis kurz vor Halbzeit blieb es bei diesem ein, zwei Tore Vorsprung, man ahnt es, die Fehlerquote verhinderte einen höheren Vorsprung. Ich denke, 5 -8 Tore vor wären durchaus im Rahmen des Möglichen gewesen. Dass es auch anders geht zeigten die letzten drei Minuten vor Halbzeit. Resultat: Mit 4 Toren wurden die Seiten gewechselt.
Jetzt sollte man meinen, dass die Halbzeitpause dazu verwendet werden kann die gemachten Fehler zu analysieren die Mannschaft neu einzujustieren um dann mit voller Power in die zweite Halbzeit zu gehen, schließlich lag man ja mit 4 Toren vorne, also sollte genügend Selbstvertrauen vorhanden sein um entsprechend nachzulegen. Doch, wie schon in der ersten Halbzeit gesehen, gehörten die ersten 5 Minuten dem Gegner. Beim 19:18 in der 43. Minute wurde es noch einmal brenzlig, keinen der Zuschauer hätte es gewundert, wäre der Ausgleich gefallen. Doch, wie eingangs schon erwähnt, immer dann wenn es darauf ankam, wusste Kathrin wo das Tor steht, so dass es hierzu nicht kam. Jetzt soll aber nicht alles und jede schlecht geredet werden, denn Mitte der zweiten Halbzeit ließen unsere Mädels denn doch so hin und wieder ihre technischen Möglichkeiten erkennen und erzielten teilweise sehr schöne Tore allerdings um gleich wieder den Ball wegzuwerfen. Ein Kreuz! Nun denn, am Ende ein 28:24 Erfolg und damit die nächsten beiden Punkte. Wie die Zustande kamen interessiert am Ende der Runde keinen.
Es spielten: Claudia Fechner, Sina Erndwein, Kathrin Egenhofer (6), Lisa Stocker (2), Jaqueline Maier (5/1), Romina Kininger, Julia Willauer (4), Laura Gruczek (1), Alexandra Tinti (2), Cleo Glatz (1), Anita Rothmund (2), Kerstin Lang, Julia Diehl (5).
Bericht: Uli Pleschke