SV Allensbach II - SG Ober-/Unterhausen 31:26 (15:15)
Erneut war die Partie nichts für Zuschauer mit schwachen Nerven, denn beide Mannschaften schenkten sich über weite Strecken der Partie nichts. Zunächst legte die SG Ober-/Unterhausen immer ein Tor vor und Allensbach glich aus. Claudi Fechner verhinderte nach dem 1:1 mit zwei guten Paraden, dass sich die Gäste absetzen konnten. Nadja Greinert glich mit einem Tor von rechts außen zum 3:3 aus und legte nach einem schön gespielten Spielzug in nächsten Angriff noch einen Treffer hinterher und die Allensbacherinnen gingen erstmals mit 4:3 in Führung. Die SGOU ließ sich davon nicht beeindrucken und glich wieder aus. Die auffälligste Allensbacher Spielerin am heutigen Samstag, Nadja Greinert, wurde im folgenden Tempogegenstoß gefoult und den fälligen Strafwurf verwandelte Kathrin Egenhofer (5:4; 11.). Bis zum 8:8 blieb die Partie ausgeglichen, dann konnten sich die Gastgeberinnen den ersten Vorteil verschaffen. Nach dem nächsten verwandelten Siebenmeter ein schönes Kontertor von Daniela Grashorn und die Allensbacherinnen gingen zum ersten Mal mit zwei Toren in Front. Ober-/Unterhausen nutze zwei Fehlabschlüsse auf Allensbacher Seite und war beim 13:13 (26.) wieder dran und ging in der 28. Minute nach einem Tor der sicheren Schützin vom Kreis sogar mit 14:13 in Führung. Die beiden Allensbacher Linkshänderinnen Nadja Greinert und Laura Gruczek sorgten dann wieder für die Führung. Nadja machte zunächst ein Tor mit der ungewohnten rechten Hand und Laura ging in Unterzahl eins gegen eins. Kurz vor der Pause fingen die Gastgeberinnen das nächste Tor über den Kreis und mit 15:15 ging es in die Pause.
Bis zum 17:17 änderte sich am Spielverlauf nichts. Nach der Führung für ein Team, kam direkt der Ausgleich. In Unterzahl war es erneute Nadja Greinert, die einen Tempogegenstoß im gegnerischen Tor unterbrachte und zur 18:17-Führung traf. Im Gegenzug hielt Julia Gruber einen Tempogegenstoß und nach einer starken Abwehraktion und des verwandelten Konters durch den Youngster Nadja Greinert die nächste 2-Tore-Führung für Allensbach. Noch einmal konnte die SG Ober-/Unterhausen auf 19:19 ausgleichen, aber dann konnte Allensbach noch eine Schippe drauf packen. Vier Treffer hintereinander sorgten für 23:20-Zwischenstand. Nach einem Wurf kam Laura Gruczek unglücklich auf und verletzte schwerer sich am Knöchel.
In der hektischen Schlussviertelstunde konnte sich Allensbach zunächst weiter auf 26:21 (48.) absetzen, musste sieben Minuten später allerdings den 25:26-Anschlusstreffer hinnehmen. In der 56. Minute erzielte Kathrin Egenhofer ihren fünfte Treffer (27:25) und im Gegenzug verwarfen die Gäste. Den Abpraller vom Tor erkämpfte sich Sarah Rothmund und Jaqui Maier traf im Angriff (28:25; 56.). Nach einem technischen Fehler auf Seiten der Gäste hatte Sarah Rothmund im Tempogegenstoß beim Stande von 29:26 in der 59. Minute die Chance den Sack zuzumachen, die sie jedoch nicht nutze. Auf der anderen Seite entschärfte Julia Gruber zehn Sekunden später den direkt folgenden Konter. Sarah Rothmund nutzte dann ihre nächste Chance und erhöhte auf 30:26. Kurz vor dem Schlusspfiff war auch in der heutigen Partie der letzte Treffer Jaqui Maier vorbehalten.
Nach der Partie gab es nach den tollen Vorstellungen zu Hause noch einen unangekündigten Überraschungsbesuch des Weihnachtsmannes und Knecht Rupprechts. Edi Rothmund, Andrea Greinert und Svenja Wollny hatten für jede Spielerin ein kleines Geschenk vorbereitet. Der Weihnachtsmann gab darüber hinaus eine kurze Anekdote zu jedem Teammitglied zum Besten. So weiß das Publikum nun, welche Spielerin im Pastante noch ihren Ausweis zur Alterskontrolle vorlegen muss oder wer sich für seine dreckige Lache entschuldigt. Ein absolut gelungene Überraschung für die gesamte Mannschaft!
Es spielten: Claudia Fechner, Julia Gruber (Tor), Marleen Landenberger (3), Kathrin Egenhofer (5/2), Frederike Horbach, Daniela Grashorn (5/2), Anita Rothmund (1), Tina Ertl, Laura Gruczek (2), Antonia Balbinot (1), Nadja Greinert (7), Sarah Egenhofer (1), Jaqui Maier (4), Cleo Glatz (2), Katharina Wohlrab.








