Deutliche Niederlage gegen Freiburg II
SV Allensbach III – HSG Freiburg II 16:28 (6:14)

Von der ersten Minute an hellwach wollten die Allensbacherinnen in das zweite Heimspiel gehen. Doch dieses Vorhaben ging gründlich daneben. Die Spielerinnen verschliefen die erste Viertelstunde total und gerieten mit 2:12 in Rückstand. Die Angriffe waren geprägt von einem zu langsamen Aufbauspiel und zu ungenauen Anspielen. Dadurch strahlten die Hühner keine Gefahr aus und sowohl die Spielvarianten als auch individuelle Durchbrüche kamen mit zu wenig Schwung und brachten damit keinen Torerfolg. Freiburg hatte somit keine Probleme in der Deckung und konnte mit wenig Aufwand verteidigen. In der Abwehr fehlte an diesem Tag die Abstimmung im Deckungsverbund und in den 1-gegen-1-Situationen ließen die Gastgeberinnen, wie schon gegen Gutach, Aggressivität und Beinarbeit vermissen. Gegen Ende der ersten Halbzeit wurde es dann etwas besser - Spielstand 6:14.

Mit einer defensiveren 5:1-Deckung kamen die Damen III aus der Pause und tatsächlich gelang es das Angriffsspiel der Freiburger Drittligareserve zu stören. Im individuellen Abwehrverhalten und in der Kleingruppe wurde jedoch weiterhin zu schlafmützig agiert. Ein weiterer Punkt, der das beweist, zeigen folgende Zahlen: Von neun Strafwürfen hielten das Torwartduo Bautze/Böhler-Feliz sieben Stück! Daraus folgten sieben Abpraller von denen sich Freiburg sechs sicherte und einen neuen Angriff starten konnte. Im eigenen Angriffsspiel zeigte das Team von Trainer Andy Spiegel nun mehr Flexibilität und eine bessere Trefferquote aus dem Rückraum sowie von den Aussenpositionen, doch so richtig mochte nichts mehr funktionieren. So hieß es am Ende 16:28.

In der Landesliga kann eine Mannschaft eben nur gewinnen, wenn sie schwungvoll spielt und Vollgas gibt. Und genau das werden die Damen III am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Seelbach wieder umsetzen.

Es spielten: Corinna Bautze, Yaritza Böhler-Feliz (Tor); Melanie Bader (1), Lisa Bücheler (3), Maren Dahm (3), Caterina Görwitz (3), Sabrina Schmidt (2), Nina Karrer, Sarah Späth (1), Susanne Weltin, Svenja Grampp (3)

Bericht Andy Spiegel

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